Früher kamen die Firmen. Heute kommen die Frauen selbst.
So beschreibe ich im Gespräch mit der brand eins, was sich in den letzten Jahren in meiner Arbeit verändert hat. Immer mehr Frauen in Spitzenpositionen wissen: In einer Welt, die von KI und Social Media getrieben wird, verliert man schnell an Relevanz wenn man nicht sichtbar ist. Für mich als Kölner Kommunikationsexpertin ist die Sache klar:
„Sichtbarkeit für Frauen ist heute weniger Luxus denn Überlebensstrategie.“
Wie deutlich darf eine Frau als Chefin sein? Wie zeigt sie Kompetenz, ohne als zu hart oder zu weich abgestempelt zu werden? Und wie bleibt sie dabei glaubwürdig? Mit genau diesen Fragen ringen selbst Frauen, die es längst an die Spitze geschafft haben. Das erlebe ich unter anderem als Kommunikationspartnerin von Generation CEO e.V., Deutschlands exklusivsten Top-Managerinnen-Netzwerk.
Mit meiner Agentur Drei Brueder Kommunikation und Beratung GmbH entwickele ich Positionierungen, klärte Rollenbilder, arbeitete an Selbstzweifeln und baut Kommunikationsroutinen auf. Welches Narrativ trägt? Welche Themen will eine Managerin setzen? Und ja, auch das Selfie hat seinen Platz, solange es im richtigen Umfeld und mit Bedacht eingesetzt wird. Sich gar nicht zu zeigen, ist dagegen keine Option.
Warum das gerade jetzt zählt
Der Backlash aus den USA hat inzwischen auch die deutschen Konzerne erreicht: Diversity-Programme werden gestrichen, Sponsoring für Frauennetzwerke bricht weg. Umso wichtiger sind Orte, an denen Frauen sich gegenseitig stärken. In Köln habe ich mit den Macherinnen einen solchen Ort geschaffen. Mehr als 1.000 Frauen sind dort aktiv, und nicht wenige haben über das Netzwerk neue Jobs, Kooperationen oder Aufsichtsratsmandate gefunden.
Denn Kommunikation, davon bin ich überzeugt, entscheidet mit darüber, wer dauerhaft Raum bekommt und wer ihn wieder verliert.
Den vollständigen Beitrag lest ihr in der brand eins (Heft 33).
