Starke Schwester: Dr. Marie-Christine Frank im Porträt in der EMMA

„Drei Brüder!“

Wer mich fragt, warum ich mich unter Männern so selbstverständlich behaupte, bekommt meistens genau diese Antwort. Dieselbe Antwort erklärt auch, warum meine Agentur Drei Brueder Kommunikation und Beratung heißt, obwohl dort ausschließlich Frauen arbeiten. EMMA mir als Kölner Kommunikationsexpertin ein ganzes Porträt gewidmet und erzählt, wie aus dem Mädchen, das mit ihren Brüdern Fußball gespielt und Buden gebaut hat, eine gefragteste Stimme für weibliche Sichtbarkeit wurde.

Sichtbarkeit war für mich nie ein Marketingbegriff, sondern Familienalltag. In meinem Elternhaus gingen viele verschiedene Menschen ein und aus, und eines war immer klar: Verstecken gilt nicht. Die Frage war nur, wofür man die eigene Sichtbarkeit nutzt. Genau diese Frage treibt mich bis heute an, auf jeder Bühne, die sie selbst betrete, und auf jeder, die ich für andere baue.

Sichtbarkeit als Mission

Mit „Drei Brueder“ berate ich heute bundesweit Unternehmer:innen, Vorständ:innen, Politiker:innen und Personen in Führungspositionen. Meine Erfahrung: Den meisten fehlt nicht das Selbstbewusstsein für den nächsten Karriereschritt, sondern Sichtbarkeit und ein starkes Netzwerk.

Dass diese Arbeit gerade jetzt wichtig ist, mache ich im Gespräch mit EMMA deutlich. Der Gender Backlash in der Wirtschaft ist spürbar, Gleichstellungsziele würden wieder infrage gestellt und aus der gläsernen Decke ist oft eine gläserne Klippe geworden.

Das vollständige Porträt „Starke Schwester“ von Annika Ross lest ihr in der EMMA Nr. 5/2026.